SEMINAR SELBSTVERTEIDIGUNG/KAMPFAKROBATIK

BASIS – DOPPEL – SEMINAR SELBSTVERTEIDIGUNG/KAMPFAKROBATIK

Ein „doppeltes Seminar“, eine Art Wissens- und Könnensaustausch gab es diesen Samstag in Harmannsdorf.

Organisiert wurde diese Veranstaltung von Bernhard Ungrad, seines Zeichens neuer UNION NÖ Fachwart für Taekwondo.

Insgesamt etwa 25 Teilnehmer, davon ein Viertel Frauen, waren mit hohen Körpereinsatz mit dabei. Den Beginn machte ein Basisseminar zum Thema Psychologie & Techniken der Selbstverteidigung, wo die 15 teilnehmenden Sonbae – Schüler viel Neues lernen konnten. Mit Wolfgang Pinz war es gelungen, einen führenden Experten auf diesem Gebiet für den Unterricht zu gewinnen. Nicht der technische Purismus, sondern die Zielorientiertheit der Handlung stand immer im Vordergrund. Wolfgang verstand es, die Essenz komplexer Kampfhandlungen prägnant in anschaulicher Alltagssprache den Teilnehmern näher zu bringen. Der größte Teil der Einheit war dem Bodenkampf gewidmet. Wolfgang nahm den Teilnehmern gleich unrealistische Vorstellungen: "Reale Selbstverteidigung ist eine Wurschtlerei, die in 10 von 10 Fällen am Boden endet." In vielen unterschiedlichen Präsentationen zeigte er vor, wie man andere sehr rasch zum Aufgeben motivieren kann. Angemessen zu handeln setzt aber auf jeden Fall auch voraus, Situationen richtig einschätzen zu können. Angst ist hier ein schlechter Lehrmeister. Somit heißt die Devise: Kämpfen können, um nicht kämpfen zu müssen.

Anschließend hatten die übrigen Teilnehmer Gelegenheit, in die Welt des Taekwondo und des Freestyle hineinzuschnuppern. Sonbae ist der erste niederösterreichische Taekwondoverein mit dem Electronic Body Protector (EBP) System. Das sind Westen, die die Schlaghärte messen und diese mit Funkübertragung zu einem Computer senden. Am Computer sieht man dann diesen Wert angezeigt. Damit man künftig bei Taekwondo Wettkämpfen Punkte erhält, muss in Abhängigkeit von Gewicht, Alter, Geschlecht und Turnierart ein Mindestwert überschritten werden. Generell kann man sagen, dass diese Werte recht hoch sind. Somit bringen nur mehr sehr harte und genau platzierte Treffer Punkte. Die Teilnehmer hatten Gelegenheit bei einer Station die an Sandsäcken montierten Westen zu bearbeiten und sofort eine Rückmeldung zur Schlaghärte zu erhalten. Weitere Stationen waren verschiedenen Sprung- und Schlagformen gewidmet. Beim abschließenden Entspannungsteil waren alle schon recht müde, dennoch wurde gleich der Wunsch nach einem Folgeseminar geäußert. Teinehmer von Sonbae waren:
 

Nachname Vorname
Fenz Sebastian
Ganglmayer Helmut
Gindl Alexander
Gindl Jasmin
Goessl Manuel
Höld Josef
Holzer Florian
Hrebenda Ines
Jirsak Romanus
Kolerus Robert
Leitner Bernhard
Noll Michael
Rath Nina
Ungrad Bernhard
Vogt Tanja

 

 

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